| "Favorit trifft Genie" bei den GERMAN CLASSICS in Hannover
Hannover – Sie kennen sich seit mehr als drei
Jahrzehnten und treffen sich vom 25. bis 28. Oktober bei den GERMAN
CLASSICS in Hannover wieder. Thomas Frühmann, Österreichs Top-Reiter
und Ranking-Spitzenreiter der RIDERS TOUR und der Macher der GERMAN
CLASSICS, Paul Schockemöhle (Mühlen). Der Chef des mit insgesamt rund
300.000 Euro dotierten Vier-Sterne-Events, dass 2007 erneut mit einem
1,3 Millionen Euro schweren Etat in der Messehalle 2 auf „die Beine“
gestellt wird, hat sich auch schon klar auf den Ex-Kollegen aus dem
Alpenland fest gelegt: „Thomas ist für mich der Favorit, der zieht das
durch,“ sagt Schockemöhle. „Thomas“ gewann bereits 2006 den Hannover Grand
Prix und vier Wochen später dann in München die RIDERS TOUR Gesamtwertung.
Frühmann unter Erfolgsdruck
Der Favorit, der schon vor Wochen ankündigte, bei Hannovers GERMAN CLASSICS dabei
zu sein - „Klar komm` ich – das könnte ich Paul doch nicht antun, einfach wegbleiben,“
- sieht seine Rolle etwas skeptischer. „Das ist nicht so einfach, gegen die Beerbaums
anzurennen,“ so der 56 Jahre alte Springreiter, der vor zweieinhalb Jahren wie Phönix
aus der Asche wieder in den internationalen Springsport zurück gekehrt ist. „Ich habe
nur das eine gute Pferd, mit dem ich mich auch qualifizieren muss, die können sonntags
einen anderen nehmen.“ Die GERMAN CLASSICS sind die fünfte und damit vorletzte Station
der RIDERS TOUR. Am Samstag, dem 27. Oktober, findet in der Euro-Leasing-Trophy ab
14.50 Uhr die Qualifikation zur Wertungsprüfung der RIDERS TOUR statt. Sonntags geht
es dann im mit 100.000 Euro dotierten Hannover Grand Prix um Punkte für die TOUR und
attraktive Preisgelder. Das „Reisegeld“ von Thomas Frühmann 2006 fiel üppig aus –
immerhin 30.000 Euro durfte der Österreicher für die rasant schnelle Runde mit
The Sixth Sense kassieren.
Komplimente für die Macher
Nicht nur deshalb findet Frühmann die GERMAN CLASSICS klasse. „Hannover war optimal,
zum Beispiel der zweite Abreiteplatz im Stallbereich, solche Details sind gut,“ sagt
Frühmann, dessen elf Jahre alter westfälischer Wallach The Sixth Sense sehr
geräuschempfindlich und guckig ist.
Was Thomas Frühmann am meisten beeindruckt, ist Paul Schockemöhle: „Der ist ein
beängstigendes Genie – unwahrscheinlich, was ein einzelner Mensch alles bewältigen kann,“
wundert sich Frühmann über den Reiterkollegen von einst. „Und dabei ist der immer er selbst
geblieben.“ Ein Umstand, den der so Gelobte auch an Frühmann schätzt wie er auch die reiterlichen
Qualitäten des einstigen Weltcupsiegers preist. Schockemöhle: „Er hat unglaublich viel Gefühl für
die Pferde und das ist das Entscheidende. So ist der schon immer geritten und mit Erfolg.“
Starke Konkurrenz in Hannover
Der Ranking-Spitzenreiter weiß, was auf ihn zukommt bei den GERMAN CLASSICS:
Die gesamte Familie Beerbaum geht an den Start. Ludger Beerbaum (Riesenbeck)
ist mit hauchdünnen vier Punkten Abstand Zweiter hinter Frühmann, dann folgt
Christian Ahlmann (Marl) und auf Rang vier Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen).
Und auch deren Ehemann Markus Beerbaum ließ wissen, er würde gern mal den Hannover
Grand Prix gewinnen…
Das NDR Landesfunkhaus Niedersachsen ist mit den Programmen NDR 1 Niedersachsen und NDR Niedersachsen 19.30 das Magazin erneut Kooperationspartner der GERMAN CLASSICS vom 25. bis 28. Oktober 2007.
Pressemitteilung 9 vom 27. September 2007
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